Traumhafte Unterwasserwelt auf Bonaire

Die Zeit auf den Windward Islands ging dem Ende entgegen und wir brachen auf zu den ABC Inseln: Aruba, Bonaire und Curaçao. Sie gehören zu den niederländischen Antillen und liegen nur 30 Meilen nördlich von Venezuela. Nach drei Tagen segeln erreichten wir Bonaire, eine Top Destination zum Tauchen und Schnorcheln. Die Korallenriffe sind geschützt und es ist verboten zu ankern. Dafür gibt es etwa ein duzend Bojen. Leider waren alle besetzt als wir kamen, so mussten wir in die Marina. Am Sonntag war natürlich kein Hafenmeister anzutreffen, aber wir wurden empfangen von jemandem anderen: Ein paar grosse Leguane sonnten sich auf dem Steg. Sie bewachten unsere Bajka, wenn wir in die kleine Stadt zum Zoll fuhren.
Bonaire Leguan

Am nächsten Tag besichtigten wir die Insel mit einem kleinen Mietauto. Hier in den untiefen Seen gibt es viele Flamingos. Die Kinder fragten uns: “Warum sind die Flamingos rosa?”. Scheinbar kommt es von den speziellen Algen und Krebsen, welche Carotinoide enthalten. Sonst wären die Flamingos weiss.Bonaire Flamignos

Hier gibt es auch wilde Esel, aber sie sind sehr scheu. Doch manchmal lassen sie sich fotografieren und gehen dann wieder ihren eigenen Weg weiter.
Bonaire Esel

Auf der Luvseite der Insel, geschützt durch ein Korallenriff, findet man einen paradiesischen Surfspot. Das 30 Grad warme Wasser ist türkis blau und der Wind bläst mit 20 Knoten, ohne Wellen.Bonaire

Mit den Buben spielten wir “Fang mich” an diesem weissen Strand. Als sie müde waren und gegessen hatten ging es weiter zu den Salinen, wo durch Verdunstung Salz gewonnen wird. Das Salz wird mit Förderbändern zu Bergen aufgeschichtet, welche man schon von weit sehen kann. Einige davon auch rosa.
Bonaire Salzbergen

Unsere nächste Etappe Richtung Panama ist bekannt für die rauen Bedingungen und deshalb warteten wir auf Bonaire und Curaçao. Erst nach 3 Wochen gab es ein Wetterfenster, wo nur noch 20 Knoten Wind gemeldet waren. Unsere neuseeländischen Freunde, welche früher aufgebrochen waren erzählten uns später, dass sie Böenspitzen bis 50kn und riesige brechende Wellen hatten…

So hatten wir genügend Zeit an verschiedenen Orten zu schnorcheln. Am schönstem war auf der kleinen unbewohnten Insel in der Bucht von Bonaire. Trotz dem starken Wind entschieden wir uns spontan mit dem kleinen Dinghy zu dieser kleinen Insel zu fahren. Dort gab es so viele verschiedene Arten von Fischen wie zB: Trompetfish, Parrotfish, Sergeant Major, und viele mehr. Am besten seht ihr euch unser Video an.

In diesen Zeit hat Ilian zum ersten mal geschnorchelt. Er hängt gerne mit seine Flügeli an der Wasseroberfläche und schaut den Fischen zu.
Bonaire snorklen

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